Das Erstgespräch

Nach der Sprechstunde erhalten Sie Fragebögen und einen Anamnesebogen, die ausgefüllt werden sollen. Dann geht es in die Diagnostik- und Probestunden. Ziel ist es hier, eine endgültige Diagnose zu stellen und zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Therapie gegeben sind. So muss die Chemie zwischen mir und dem Kind/Jugendlichen/der Familie stimmen, um gut zusammenarbeiten zu können. Die Familie muss meine Arbeit unterstützen können, ggf. auch die Schule.

Wenn Eltern ihrem Kind erklären, dass sie sich wegen seiner Schwierigkeiten Sorgen machen und sich deshalb beraten lassen wollen, gibt es in der Regel kaum Schwierigkeiten damit, das Kind von der Notwendigkeit einer Konsultation zu überzeugen.

Nachdem ich alles ausgewertet habe, erfolgt ein Auswertungsgespräch.

Gleichzeitig leiten wir alle Formalitäten zur Beantragung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse ein.

Sie erhalten einen Konsiliarberichtsbogen, auf dem Ihr Hausarzt bescheinigen muss, ob eine möglicherweise erforderliche körperliche Diagnostik erforderlich oder bereits erfolgt ist.

Allerdings löst dieses Vorgehen in keiner Weise das Problem der raren Therapieplätze. Das heißt, es geht nun erst einmal in die Wartezeit, die mehrere Monate dauern kann.

Mit dem Protokollbogen können Sie sich übrigens auch um Therapieplätze bei anderen Therapeuten „bewerben“.

Und dann…kann es endlich tatsächlich losgehen!

Familie